Freitag, 22. August 2014

Deutschland im E-Commerce-Boom

Wachstum des Onlinehandels auf einen Blick

Die deutsche E-Commerce-Branche wächst und wächst. Kunden schätzen den bequemen Weg des Onlineshoppings. Allein in den letzten fünf Jahren (2009 - 2012) hat sich der Umsatz von 20 auf in unserer Grafik für 2012 prognostizierte knapp 30 Milliarden gesteigert. Insbesondere Tabletnutzer kaufen gerne in Onlineshop, wie die Statistik beweist. Am populärsten sind neben Büchern Kleidungsstücke. Dahinter folgen Verantaltungstickets, Spielzeuge und Tonträgern.

Der deutsche Onlinehandel ist stark auf nur wenige Unternehmen konzentriert. So erwirtschafteten die zehn größten Onlineshops 2011 32 Prozent des gesamten Onlinemarktes. Mit knapp 3,5 Milliarden ist Amazon der am stärksten vertretene Händler. Dem amerikanischen Großhändler folgen Otto (1,5 Milliarden Euro) und Neckermann (690 Millionen).

Infografik: e-Commerce in Deutschland | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Montag, 11. August 2014

Mit einfachen Regeln zum erfolgreichen Onlineshop

Neue Studien zeigen, worauf Kunden wirklich Wert legen


 
Was verführt Kunden dazu, in Onlineshops Produkte zu kaufen? Diese Frage sollte sich jeder Betreiber eines Onlineshops stellen. Das ECC Köln und der Logistikdienstleister Hermes haben sich dem Thema jetzt in ihrer Studie „Erfolgsfaktoren im E-Commerce“ angenommen und klare Erfolgskriterien herausgefunden.

Interessantes Ergebnis der Studie: Wer mindestens einmal monatlich online einkauft, ist deutlich anspruchsvoller als ein Kunde, der ein- oder zweimal im Jahr Waren im Internet bestellt. Die sogenannten Heavyshopper legen sehr Wert auf die professionelle Gestaltung des Onlineshops und wissen eine übersichtliche Startseite zu schätzen. Gelegenheitskäufer legen auf diese Aspekte nicht so viel Wert. 10 000 Konsumenten wurden für die Studie gefragt.

Die beste Chance ist es laut der Studie, die Konsumenten zu Fans zu machen und eine Marke mit eigenem Gesicht zu kreieren. Wie ein Shop aussieht, der den Erwartungen der User entspricht, hat der User-Experience-Profi eResult in der Studie „Mental Maps von Online Shops“ herausgefunden.

Die Basisfaktoren, um einen Shop erfolgreich zu machen, sind ein funktionierendes Menü sowie Suchfunktion, Warenkorb, Zugriff aus Kundenkonto, Bezahlmöglichkeiten, Lieferkosten und die Kontaktaufnahme. Wenn eine dieser Funktionen nicht einwandfrei läuft, wird der Kunde wahrscheinlich nicht wieder kommen. Als Leistungsfaktor eines Onlineshops zählen Faktoren wie Logo, Hotline, Link zur Hilfe die FAQ.

Begeistern lassen sich Kunden durch Merkzettel und Shop-Gütesiegel. Die Mehrheit der Nutzer rechnet damit, das Menü vertikal auf der linken Seite zu finden, obwohl der Trend eindeutig hin zu einem horizontal oben eingeblendeten Menü geht. Versandkosten und Bezahlmöglichkeiten wünschen sich Besucher am rechten Seitenrand.

Immer weniger Shops platzieren die Elemente heute noch an diesen Stellen. Der Trend geht eindeutig hin zu großen Bildern und One-Page-Designs. Die Studienautoren raten dazu, Basiselemente dennoch so zu platzieren, dass sie schnell gefunden werden können.

Freitag, 8. August 2014

Kann ein Onlineshop Urlaub machen?

Wir geben die besten Tipps für alle Shopbetreiber 

Auch Betreiber von Onlineshops müssen mal im Urlaub entspannen. Doch was passiert in der Zeit mit dem Onlineshop? Hier lest ihr, was es zu beachten gibt.

Das komplette Schließen eines Shops ist nicht ratsam, denn es kommt dabei in jedem Fall zu finanziellen Einbußen. In vielen Shops sind deshalb auch Bestellungen möglich während der Shopbetreiber im Urlaub ist. Entscheidend für den Onlineshopbetreiber im Urlaub ist die Frage, ob bereits dann mit dem Kunden ein Vertrag geschlossen wurde, wenn er eine Bestellung abgegeben hat. Ist der Vertrag bei Bestellung geschlossen, muss der Onlinehändler den Vertrag in der angegebenen Frist erfüllen.


Nicht zwingend ist der Vertrag bereits bei der Bestellung geschlossen. Onlineshops bieten auch die Möglichkeit, dass der Verkäufer nach Eingang der Bestellung den Auftrag bestätigt, zum Beispiel per Mail. Online-Marktplätze wie Ebay oder Amazon schreiben Anbietern hingegen vor, wie ein Vertrag zustande kommt – in der Regel direkt bei Bestellung.


Fazit: Eine Vertretung ist unverzichtbar


Shopbetreiber, die ihren Onlineshop nicht schließen können oder möchten, sollten dafür sorgen, dass der Shop auch in der Urlaubszeit betreut wird. Ein Abwesenheitshinweis auf der Startseite genügt rechtlich nicht.

Freitag, 1. August 2014

3D-Drucken im Onlinestore

Amazon setzt auf neue Technik


Das 3D-Druckverfahren erreicht immer mehr den Mainstream. In den USA hat Amazon jetzt einen Onlineshop für im 3D-Druck produzierte Produkte hergestellt. Nutzer können Schmuck, Handyhüllen, Spielzeug und kleine Figuren online individuell gestalten.

Kunden können Form, Material und Farben auswählen


Amazon-Kunden wählen zwischen Basis-Designs, Materialart und -stärke sowie Farbe. Die wählbaren Werkzeuge können auch unerfahrene Kunden problemlos bedienen. Das fertigdesignte Produkt kann anschließend in einer drehbaren 3D-Vorschau betrachtet werden.

Designer können Ihre Produkte bei Amazon anbieten


Der Preis für die günstigsten Produkte liegt bei 30 Dollar. Entscheidend für den Preis sind Größe und Material des Produkts. Nach der Bestellung leitet Amazon die Daten an die Partner 3DLT, Mixmee, Sculpteo weiter. Designer, die Ihre Produkte ebenfalls bei Amazon anbieten wollen, haben die Möglichkeit, Amazon zu kontaktieren.

Eigene Designs sind noch nicht möglich 


Zurzeit können Kunden noch nicht ihre eigenen Designs zum Ausdrucken über die Website hochladen. Dafür ist für das Verfahren noch zu kompliziert und viel Fachwissen nötig. Ob der Shop auch in Deutschland an den Start gehen wird, steht noch nicht fest.

Mittwoch, 5. März 2014

Amazon lieferte scheinbar South Park an Vorbesteller

Ubisoft musste jedoch die deutsche Version von South Park: Stab der Wahrheit aus dem Verkehr ziehen. Zumindest kurzfristig, denn scheinbar wurde ein Hakenkreuz oder ein ähnliches verfassungsfeindliches Symbol im Spiel übersehen.
Auch Steam hat den Deutschlandstart schon verschoben.

South Park: Stab der Wahrheit wird definitiv nicht am 6. März 2013 erscheinen. So hat es der Publisher Ubisoft bisher jedoch ohne die Angabe von Gründen bestätigt.

Angeblich hat Amazon allerdings die ersten Vorbesteller eben mit dieser Version von South Park an versorgt. Damit wären die Vorbesteller im Besitz einer absolut seltenen Sonderfassung des Spiels. Und das noch vor dem deutschen Release und ohne einen Cent dazu zubezahlen. Sorgen muss man sich allerdings wohl keine machen. Der Besitz von South Park dadurch nicht automatisch illegal. Also strafbar macht man sich damit nicht.

Freitag, 28. Februar 2014

Verdi kündigt weitere Amazon Streiks an

Verdi will Amazon mit weiteren neuen Streiks erneut zum Abschluss eines Tarifvertrags bewegen. "Verdi wird weiter Druck machen, es wird erneut Streiks geben", sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger gegenüber dem "Focus". Sie forderte das Unternehmen auf, endlich den Tarifvertrag für den Einzel- und Versandhandel anzuerkennen. "Amazon lehnt es seit einem Jahr ab, Verhandlungen mit uns zu führen", sagte sie weiter. Im vergangenen Jahr hatte Verdi drei Logistikzentren von Amazon bestreikt. Amazon hat insgesamt neun Logistikzentren. Viele Weihnachtspakete konnten daher das Ziel nicht rechtzeitig erreichen. Amazon warnte auch vor der Bestellung davor, das wegen der Streiks Pakete erst nach dem Fest ankommen würden. Amazon orientiert sich wohl am Tarifvertrag für die Logistikbranche und lehnt daher die teureren Tarife für den Einzel- und Versandhandel ab. Mandy Seidel die Betriebsratsvorsitzende im Amazon Versandzentrum in Leipzig, sagte im "Focus", sie wünsche sich "eine Versachlichung der Diskussion" um Amazon. Sie sagte es sei mitlerweile belastend, sich vor Familie und Freunden für den eigenen Arbeitgeber rechtfertigen zu müssen, da die Berichterstattung dem Ansehen des Unternehmens schadet. Erinnert man sich an Verdi-Aktionen die sehr ähnlich waren (etwa gegen die Arbeitsbedingungen bei Lidl und Schlecker) hatten keine nachhaltige Wirkung.

Dienstag, 25. Februar 2014

Personalisierung im Online Shopping?

Was denken die Online Shopper über personalisierte Shops?

Tatsächlich sind die Online Käufer, trotz NSA Affären und Person Of Interest TV Serien gewillt bei personalisierten Shops, gerne auch einmal persönliche Daten zu hinterlassen...
  Online Shopping Personalization – Statistics and Trends
Infographic by- Invesp